Memorias del subdesarrollo - Cuba im Film

festival del cine cubano
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Memorias del subdesarrollo

Filmübersicht
Memorias del subdesarrollo (Erinnerungen an die Unterentwicklung)
Regie/dirección: Tomás Gutiérrez Alea, Cuba 1968, 97 Min., 35 mm Kopie! OmU
Do., 1. 10., 18:00
Sa., 3. 10., 18:00

Fidel Castros Revolution war 1959 für viele Kubanerinnen und Kubaner die Erlösung von einem tyrannischen Regime, einer jahrzehntelangen Ausbeutung durch die USA und der Beginn von wesentlich mehr Freiheit und sozialer Gerechtigkeit. Sergio ist im Land geblieben, nicht aus Überzeugung, sondern aus Bequemlichkeit und ein bisschen Neugier. Seine Frau hat ihn und Kuba verlassen. Er verbringt seine Tage vorwiegend mit Träumereien und Selbstgesprächen, die er auf Tonband aufzeichnet, und er beobachtet die Veränderungen, die sich in seiner Umgebung abspielen, vom Balkon seiner luxuriösen Hochhauswohnung aus. In seiner Luxuswohnung versucht er nun seine Memoiren zu schreiben, sich zu erinnern an die alte Zeit und die neue zu analysieren und zu verstehen. Das erweist sich als zunehmend schwierig und man schrieb erst das Jahr 1968. Es gibt ja eine ganze Reihe von herausragenden Filmen von der Karibik-Insel, da zu den Vorzügen von Castros umstrittener Politik gehört, dass er das Kino als die wichtigste der Künste einstufte. MEMORIAS DEL SUBDESARROLLO gehört zu den größten Filmen nicht nur Kubas sondern der Kinogeschichte überhaupt. Tomás Gutiérres Aleas ungemein vielschichtiger und subtiler Film ist eine der klügsten und tiefgründigsten Reflexionen über die kubanische Revolution, schillernd und rätselhaft wie sein Titel, ein Film, der Ende der sechziger Jahre noch einmal mit aller Kraft offenbarte, was in der Siebten Kunst noch immer für ein Potenzial steckt und dass visuelles Erzählen halt schon etwas mit gestalteten Bildern zu tun hat und nicht nur mit abgefilmtem Theater. Noch heute besticht dieser Film in seiner Gestaltung und er macht daneben auch überdeutlich, wie klar die Probleme des kubanischen Systems eigentlich schon waren, zu einer Zeit, in der es selber sie noch hätte korrigieren und verbessern können.

Un film que incita a mediar, de no fácil acceso. La acción se desenvuelve en tres planos: 1. La vida actual del burgués Sergio. 2. Sus recuerdos que tartan de sus opotunidades desaprovechadas, su acomodamiento. 3. Escenas documentales de acontecimientos politicos como la invasion  de Playa Girón o la crisis internacional en torno a los misiles en Cuba. De todo eso se forma la imagen de un hombre a quien su creciente entendimiento también le produce creciente desequilibrio: adverte el comienzo de una nueva era, pero sabe para él es demasiado tarde adaptarse.
Sobre este film dijo T. G. Alea: “Segun mi opinion es muy importante presentar de forma critica la relación del personaje frente a la realidad, de manera qu sea possible producer a través de esta persona también en el expectador una orientacion crítica, no solaohacia este intellectual burgués, sino también ante mi pelicula, pero ante todo frente a nuestra realidad cotidiana.”

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